Willkommen - Chronik der Gemeinde Dörfel

Die Chronik der Gemeinde Dörfel wurde in den Jahren 1921 - 1957 von Kurt Jokisch erstellt.
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Sehr geehrter Leser,
diese Chronik behandelt den kleinen Ort Dörfel bei Schlettau (oder Geyer) im oberen Erzgebirge. Sie wurde von Oberlehrer Kurt Jokisch in den Jahren 1921 - 1957 erstellt.
Nach Hinweisen in Akten des Gemeindearchivs soll bereits im Jahre 1933 eine Chronik vorgelegen haben, diese konnte jedoch bis auf den heutigen Tag nicht gefunden werden.

Leider hat Jokisch auf Quellenangaben verzichtet, so dass eine Überprüfung seiner Aussagen heute mit viel Aufwand verbunden ist. Einiges ist unbedingt zu hinterfragen bzw. zu korrigieren. So z.B. die Jahreszahl 1308 im Kapitel A I 1. "Gründung, Name, Anlage, Verwaltung". Nach aktuellem Erkenntnisstand wurde der Ort am 7. März 1411 erstmals urkundlich genannt. Auf Grundlage dieser Erstnennung feierte der kleine Ort im Jahr 2011 seine 600-Jahr-Feier (-> Video).

1958 wurde auf Beschluss der Gemeindevertretung ein Aktiv für die Aufstellung einer Ortschronik benannt. Dieses bestand aus drei Mitgliedern: Werner Ullrich, Werner Seifert und Gottfried Hofmann. Es hatte u.a. dafür zu sorgen, dass jährlich ein Bericht an den Bibliotheksleiter (Ortschronist) gegeben wurde. Ab 1.1.1967 hatte Dörfel keinen Ortschronisten mehr. Ab 1969 wurde auf Betreiben der Gemeindeverwaltung versucht durch sogen. Berichtsbögen chronikalische Nachrichten zu sammeln. 1988 erging ein Schreiben an alle Haushalte in Dörfel das "Aktiv Ortschronik Dörfel" zu unterstützen. Ein Jahr später kam dann die politische Wende in der DDR.

Von Jokischs Chronik existieren zwei handschriftliche Exemplare.
Diese enthalten keine Fotos, aber einige wenige Zeichnungen. In beiden wurden Ergänzungen eingefügt. Leider sind einige davon unleserlich geschrieben.

Mitte der 1990er Jahre wurde von Frau Monika Mehner ein weiterer Versuch unternommen, die Chronik von Dörfel fortzuschreiben. Grundlage dieser (nicht veröffentlichten) Arbeit sind Jokischs Aufzeichnungen, ohne dass deren Fehler korrigiert bzw. benannt worden sind. Aus rechtlichen Gründen kann Mehners Chronik an dieser Stelle nicht publiziert werden.

Leider ist es für Heimatforscher "auf dem Lande", besonders wenn es sich um kleine unbedeutende Orte handelt, ungleich schwerer urkundlich belegbare Forschung zu betreiben. Deshalb habe ich mich entschlossen Jokisch´s Chronik trotz ihrer Fehler zu veröffentlichen. Dort wo es mir die Zeit erlaubte habe ich Ergänzungen und Korrekturen eingefügt. Den Teil "Die Bewohner" ergänzte bzw. korrigierte ich zusammen mit Herrn Karl-Heinz Wendler (
†).

Das Fotomaterial stammt aus der Ausstellung zur 600-Jahrfeier im Jahr 2011, aus dem Gemeindearchiv, von Heimatforschern der Umgebung und von mir.

Gert Süß

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copyright (c) 2011 / 2012 Gert Süß
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