Gründung - Name - Anlage - Verwaltung - Chronik der Gemeinde Dörfel

Die Chronik der Gemeinde Dörfel wurde in den Jahren 1921 - 1957 von Kurt Jokisch erstellt.
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Gründung - Name - Anlage - Verwaltung

Über die Gründung des Ortes ist nichts bekannt.
Doch steht fest, daß er im 13. Jahrhundert entstanden ist.


Dörfel wird in alten Urkunden "Dörfichin, Dörfichen" also Dörfchen genannt.
Die Anlage des Dorfes läßt heute noch erkennen, daß es eine deutsche Reihensiedlung ist - Waldhufenflur - zu beiden Seiten in Streifen fächerförmig aufgeteilt.

Später ist auch Bergbau getrieben worden.


Dörfel hat (nach P. Heilmann) zur Herrschaft Belberg - Pöhlberg - gehört unter den "fünfthalb Dörfern" mit Frohnau, Rückerswalde, Geyersdorf und dem halben Tannenberg.


Erstnennung -> 7. März 1411 (Burggraf Heinrich I. von Meißen verpfändet den Markgrafen Friedrich und Wilhelm die Herrschaft Belberg um 900 Gulden.)


Im Jahre 1414 ist diese Herrschaft für 1400 breite Groschen in markgräflichen Besitz übergegangen.
Außer Dörfel und den genannten Orten gehörte auch der Sauwald zu dieser Herrschaft.


Am 25. April 1553 verschrieb Kurfürst Moritz die Herrenmühle somit den Dörfern - also auch Dörfel - auf einen 15jährigen Wiederverkauf dem Rat der Stadt Annaberg um 1500 Gulden Pacht. Kurfürst August verlängerte diesen Wiederverkauf am 7. November 1567 auf Ansuchen des Rates.


1814 gehörte Dörfel zum Amt Grünhain, bis 1860 zum Amt Forchheim.


Bis 1860 hatte das Erbgericht eigene Gerichtsbarkeit. Daran erinnern noch die mehrere jahrhundertalte "Richter-Linde".

Dörfel 1721
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